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TB ~ Discussion Board ~ Let's talk about Dubstep Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
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B@ditch
Post Verfasst am:04.03.2009 13:30 ~ Antworten mit Zitat
post soldier

*ggg* großes Danke an dich Silent, da hab ich ja ne Weile zu tun music Cool

Zitat:

im berghain steht ne function one anlage. hier zu sehen:
http://www.funktion-one.com/Berghain_Germany_Mondo.htm
wegen den größenverhältnissen: ich bin mit meinen 1.75 so gross wie die unteren 3 aushänge...

nutter krank, da werd ich wohl wenn ich in Berlin mal vorbeischauen müssen Very Happy
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abe monk
Post Verfasst am:04.03.2009 15:14 ~ Antworten mit Zitat
post soldier

uuuuuuh, ich fühle mich glatt mal wieder zu ner diskussion angeregt. gerade frisch aus leipzig zurück und in 2 stunden schon wieder auf dem weg nach hamburg.

ein stück weit treibt mich genau diese frage an, wie sich dubstep am leben erhält. für mich gibts schon mehrere sichtbare fraktionen.

die eine blickt nostalgisch auf die halfstep-beats zurück, die sich nach dem aussterben der grime-mc's (haben sich scheinbar alle gegenseitig erschossen) autark weiter entwickeln mussten. ich denke dabei nicht nur an london, bristol, england, uk und gehe da gerne auch bis an die grenze zum so genanntem "trip-hop". exemplarisch stehen da produktionen von dr. who dat?, flying lotus aus der heimat der finanzkrise und sachen, die alle schon in den selektionen whoa-b's landeten. auch markone hat nach seinen breakexzessen den ein oder anderen tune gelandet, der diese schiene fährt. genauso für mich vex'd mit den meisten seiner veröffentlichungen auf planet mu. alles rap-bare beats. für mich die reinkarnation chicagoer hip-hop-produzenten, die sich bisweilen totwobblen.

diese fraktion wird sicher großen einfluss auf die rap- und hiphoplandschaft der welt haben, vorallem, wenn man bedenkt, dass flying lotus das neue album von the grouch produziert.

noch extremer wobbleten die dub-police jungs rum, was mir bei den tunes von el-viz immer ein dorn im auge war, mich aber noch nicht so verschlissen hat, wie die jump-up wobblescheiben von rusko und co. die mit dem hyper-mega-zerstörer-wobble, wo man auf der tanzfläche einen hausgemachten lungenriss riskierte. diese schiene ist für mich "to much". das war der versuch dubstep hüpfbar und tanzbar zumachen und trotzdem im mitgebrachten soundschema zu bleiben... tot durch egozentrische übertreibung. dmz hat das ding beerdigt. http://www.youtube.com/watch?v=EG8Gq5lQfQw

die dritte schiene ist das, was aus dem elektro-dub der vergangenen 20 jahre (ja, 20) in neue formen gegossen wird. da kommt viel skanking zum tragen und die drumsouds bleiben organisch. reggae-dub-einflüsse en masse, hellere stimmung, als man es vom dubstep gewohnt ist. einziges beispiel, das mir sofort einfällt ist wadadda.

eine weitere stilrichtung hat für mich benga vorgegeben, mit wesentlich trancigeren sounds, bei der der minimalismus auf der strecke bleibt. verbreakte beatz, eingängige melodien. das ding hat sicher potenzial.

aber nun zum wichtigstem und interessantestem, was dubstep für mich hergibt: skulldisko, appliblim, scuba, burial, kode 9 um die wichtigsten zu nennen haben sich seit dem auftreten des phänomens stets gewandelt (mit ausnahme von burial - was ihn aber auch ausmacht, der beharrt auf darken garagemustern). die transformation hin zu idm- minimal- strukturen im beat, die zurückhaltung im sound sind für mich prägende merkmale für musik die von EINZELNEN produzenten kommt. diese zurückhaltung lässt freiräume entstehen, die zu neuer synthese führen können. genau diese offenheit und zurückhaltung stellt für mich die entscheidende möglichkeit dar, dass das "genre" sich streut und wieder aufgesaugt wird. remixen und remixen lassen. stets etwas neues aus altem kreiren (modeselektor sind lustig). da liegt die chance.

in den keimzellen des dubstep-phänomens, die ja schon seit jahren von soundsystem-culture und dub-cutting geprägt sind passiert das ja auf jeder einzelnen messe. deswegen funktioniert es dort so wunderbar. davon können wir provinzler nur träumen.

fazit: dubstep ist nichts besonderes und durchlebt die gleiche entwicklung, wie jedes andere "genre" auch. aber dubstep ist noch lange nicht tot. es ist nur eine frage der transistions.

edit: das was hier steht soll nur eine betrachtung sein, wie sich dubstep "nach außen" hin darstellt (deswegen habe ich auch nur die allgemein bekannten beispiele aufgeführt). die reflektion "nach innen" ist vollkommen überflüssig, da ein fester kreis, das ding immer weiter durchziehen wird. und in den hochburgen wird es so oder so weitergehen und boomen...
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silent
Post Verfasst am:04.03.2009 17:01 ~ Antworten mit Zitat
true junglist

die entwicklung flying lotus... die aufweichung hingehend zu hiphop find ich auch interessant....

ey scheisse wo kommen wir den hin wenn ich jetz durch dubstep schon angefangen hab techno zu hören... morgen hiphop... wo ich die ganzen sich- cool-findenden hiphop-kids früher aufn schulhof doch gehasst hab Wink...
*joking

abe monk hat Folgendes geschrieben:

die jump-up wobblescheiben von rusko und co. die mit dem hyper-mega-zerstörer-wobble, wo man auf der tanzfläche einen hausgemachten lungenriss riskierte

die schiene sollte man aber nicht gänzlich ablehnen, hierzulande. immerhin bringt sie den ein oder anderen dubstep-neuling zum tanzen. macht ihn aufmerksam auf die bassorientierheit. und ist halt TANZBAR. steht ja schon in anderen threads dass dies bemängelt wird an dubstep.
natürlich hoff ich dass der dubstep-neuling dann nicht nur bei solchen sounds bleibt. das liegt dann wieder am dj auch andere sounds gut in nem set zu verbinden mit dieser "rusko"schiene.

abe monk hat Folgendes geschrieben:

aber nun zum wichtigstem und interessantestem, was dubstep für mich hergibt: skulldisko, appliblim, scuba, burial, kode 9 um die wichtigsten zu nennen ....
stellt für mich die entscheidende möglichkeit dar, dass das "genre" sich streut und wieder aufgesaugt wird. remixen und remixen lassen. stets etwas neues aus altem kreiren (modeselektor sind lustig). da liegt die chance.


WORD!
und modeselektor fetzt ja wohl Mr. Green

abe monk hat Folgendes geschrieben:

in den keimzellen des dubstep-phänomens, die ja schon seit jahren von soundsystem-culture und dub-cutting geprägt sind passiert das ja auf jeder einzelnen messe. deswegen funktioniert es dort so wunderbar. davon können wir provinzler nur träumen.


dubstep lebt def. davon dass man es auf nem guten soundsystem im club hört. wer schonmal auf ner sehr gut besuchten dubstep- veranstaltung mit gutem soundsystem war weiss was gemeint ist

in den hochburgen funktioniert dubstep sehr gut
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trauma_tkr
Post Verfasst am:04.03.2009 21:38 ~ Antworten mit Zitat
true junglist

EY BURSCHIS UND BURSCHIINNEN !

NICH LABERN SONDERN HÖREN ODER BEAT MACHEN!

PROST POSAUNE TUBA TRALLLLLALALALALALALA


MUHAHAHA BALD GIBTZ FEDDEN NEUEN BEAT MUHAHAHAHAHAAH


AJA UND WEIL ICHN WIDERLICHER DUBSTEP TYP BIN MACHSCH GLEICH MAL MIESE SCHLEICHWERBUNG FÜR DIE DEMNÄCHST ERSCHEINENDE
SCRUB A DUB NULL ZWEI :

HÖRSCHNIPPETZ AUF MEINER TKR82 MS PAGE

COVER

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awek
Post Verfasst am:11.03.2009 23:29 ~ Antworten mit Zitat
post soldier

LEAVE DUBSTEP ALONE!!!!!!!11einself






ich hör grad wieder super viel dubstep. es kommen grad wieder haufenweise schicke veröffentlichungen raus und mit skull disco und ∼scape wird das ganze auch gut mit techno auf einen nenner gebracht.

love

scheiß genrenazireierei hauptsache bass und druck (und nicht zu schnell).



war was?
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cbreiten
Post Verfasst am:13.03.2009 16:30 ~ Antworten mit Zitat
true junglist

ich muss gestehen, dass ich aus fast jedem der beiträge zitieren könnte, um meine erfahrungen mit diesem genre zu beschreiben. zuerst hab ich es als hype abgetan, als lückenfüller etc. die hysterie darum hab ich nie verstanden. ich musste es mir auch schön hören. durch die sounds wie bspw. die benga-discotröten oder dem deepen unterwasser-techno der jeweiligen interpreten wurde mir die vielschichtigkeit und vielfältigkeit dieser musiksparte bewußt und ich kam nicht umhin diese jene MUSIKart als festen bestandteil der musikgeschichte anzuerkennen. muhahahhaha
jedenfall muss ich festhalten, dass es hier auch, wie bei jeder gepflegten MODEdiskussion, um geschmackliche fragen geht und insbesondere auch um begrifflichkeiten. und die diskussion um begrifflichkeiten oder der gültigkeit von begrifflichkeiten ist ermüdend und meiner meinung nach gänzlich (also nicht nur was musik betrifft) überflüssig.

kurz um, was ich damit sagen will: dubstep ist tot!!!

hippie:

_________________
"Only exceptional strength may endeavour the exeptional"
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trauma_tkr
Post Verfasst am:13.03.2009 16:35 ~ Antworten mit Zitat
true junglist

der christoph ist wie immer ein geschmacklich gesehens "extravaganzum"

HULU HULU !
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silent
Post Verfasst am:13.03.2009 22:35 ~ Antworten mit Zitat
true junglist

schönes post c Smile
ich will mehr verschachtelte sätze von dir... wie früher...da wa allet bessa
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jaroed
Post Verfasst am:05.04.2009 23:30 ~ Antworten mit Zitat
post soldier

trauma_tkr hat Folgendes geschrieben:



AJA UND WEIL ICHN WIDERLICHER DUBSTEP TYP BIN MACHSCH GLEICH MAL MIESE SCHLEICHWERBUNG FÜR DIE DEMNÄCHST ERSCHEINENDE
SCRUB A DUB NULL ZWEI :

HÖRSCHNIPPETZ AUF MEINER TKR82 MS PAGE

COVER





http://scrubadub.biz/


hehe.... Very Happy

_________________
-_-
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trauma_tkr
Post Verfasst am:06.04.2009 00:23 ~ Antworten mit Zitat
true junglist

hehe Mr. Green
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torque
Post Verfasst am:06.04.2009 01:16 ~ Antworten mit Zitat
true junglist

hehe!

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